Blumensträuße mit Anemonen

Sie gehören zu den ersten Zeichen des Frühlings: Wer im Frühling durch einen Laubwald spaziert, darf sich meist über den Anblick von weißen, wahren Anemonen-Blütenteppichen freuen. Auch Buschwindröschen genannt, blühen sie schon bei den ersten Sonnenstrahlen auf und formen ein imposantes Meer kleiner weißer Blüten, wo ein paar Wochen vorher noch graue Tristesse herrschte. Aber Windröschen kommen nicht nur in dieser kleinen weißen Form vor - es gibt ca. 150 Arten in vielen verschiedenen Farben und Formen! Daher eignen sie sich auch bestens für unsere farbenfrohen Sträuße.

Anemonen im Strauß bei Valentins

Steckbrief Anemone

Botanischer NameAnemone nemorosa
HerkunftEuropa
FamilieHahnenfußgewächse
FarbeWeiß, blau, violett, kirschrot, bordeaux, bronze
BlütezeitMärz - April
StandortMäßig warm, keine direkte Sonne
SymbolikVerneigung vor eleganter Anmut, tiefe Bewunderung, freundschaftliche Zuneigung
BesonderheitGiftig, steht unter Naturschutz

Die Anemone

Wissenswertes über die Anemone

Die Anemone ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) mit etwa 150 Arten. Anemonen sind Frühblüher, die vor allem in den gemäßigten Klimazonen Asiens beheimatet sind. Als pflegeleichte Zierpflanzen sind die Garten-Anemone (Anemone coronaria) und die Herbstanemone (Anemone hupehensis) besonders beliebt.

Anemone leitet sich aus dem griechischen Wort „anemos“ ab - was wiederum „Wind“ bedeutet. Das passt, denn sobald auch nur ein leichter Wind aufkommt, beginnen die Blütenköpfchen sich zart im Wind zu wiegen. Die in Deutschland wohl bekannteste Form der Anemonen ist das Buschwindröschen, das von März bis Mai, manchmal auch schon im Februar, unsere Laubwälder schmückt.

Die Anemone übers ganze Jahr

In jeder Jahreszeit fühlt sich eine andere Untersorte der Anemone besonders wohl: Balkan-Windröschen und das bereits angesprochene Buschwindröschen gehören zu den ersten Blühern des Frühjahrs. Sie nutzen die erste Frühlingssonne, während die Bäume noch kahl sind. Balkan-Windröschen sind zwar nicht in Deutschland beheimatet, werden aber zunehmend in Parks und Gärten angepflanzt. Viele Gärtner machen sich das breite Farbspektrum zunutze, um schon früh im Jahr weiße, dunkelblaue, aber auch rosafarbene Farbakzente zu setzen.

Von Mai bis August blühen die Kronen-Anemonen. Diese werden wegen ihrer großen Farbvielfalt von uns gerne in Sträußen verbunden. Während die oben genannten Frühlingsblüher sich in der Vase nur kurz halten, eignen sich Kronen- und auch Herbst-Anemonen perfekt, um Ihnen blühende Farbenpracht ins Haus zu bringen. Von August bis Oktober sorgen schließlich die sogenannten Japan- oder Herbst-Anemonen für prächtige Farbspiele im Garten.

Anemonen in der Vase - Pflegetipps

Nicht alle Windröschen-Sorten eignen sich als Schnittblume. Vor allem die niedrig wachsenden Frühlingsblüher gehen schnell ein und eignen sich eher als Schmuck im Garten. Kronen- und Herbst-Anemonen lassen sich jedoch wunderbar schneiden und in der Vase dekorieren.

Wie alle Schnittblumen benötigen auch Anemonen eine saubere Vase, damit sich Bakterien möglichst langsam vermehren. Da Windröschen recht durstig sind, achten Sie stets auf eine ausreichende Wasserversorgung. Ein regelmäßiger Wasserwechsel hält die zarten Blüten ebenfalls länger frisch. Vermeiden Sie direkte Sonne und Durchzug. Auch wenn sie „Windröschen“ heißen, sollten sie keinem Luftzug ausgesetzt sein, denn auch das verkürzt ihre Haltbarkeit.

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